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ZIELE DER GELDANLAGE

Als Vermögensberaterin weiß ich: Eine Geldanlage kann die folgenden Ziele verfolgen:

Hohe Sicherheit

Die Geldanlage sollte möglichst sicher sein, das heißt, die Wertschwankungen und 
die Wahrscheinlichkeit des Verlustes des eingesetzten Kapitals sollten minimiert werden. Die Vermögensplanung zielt auf den Erhalt ab.

Hoher Ertrag

Die Geldanlage sollte einen möglichst hohen Ertrag innerhalb einer bestimmten Periode abwerfen. Die Vermögensplanung zielt auf Gewinn ab.

Hohe Liquidität

Die Anlage sollte möglichst schnell wieder zu Geld gemacht (das heißt im Allgemeinen verkauft) werden können. Die Vermögensplanung zielt auf Flexibilität ab.

Verantwortung

Die Geldanlage sollte ethischen Aspekten entsprechen, z.B. ökologische oder soziale Ziele verfolgen oder zumindest 
keine vom Anleger abgelehnten Aktivitäten finanzieren (z.B. Kinderarbeit, Rüstung).
Diese Ziele verhalten sich zueinander konkurrierend, das heißt, in der Anlage können nicht alle Ziele vollständig erfüllt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von dem Dilemma des Magischen Tetraeders (früher: Magisches Dreieck) der Geldanlage. Denn die Vermögensplanung steht in einem ständigen Wechselspiel.

Mit dem Magischen Dreieck der Vermögensanlage bezeichnet man die untereinander konkurrierenden Ziele Rentabilität, Sicherheit und Liquidität der Anlage. Die professionelle Vermögensplanung versucht, die persönlichen Ziele sind diesem Dreieck zusammenzubringen. Würde man diesbezüglich ein Dreieck aufzeichnen, wären diese drei Ziele die Eckpunkte dieses Dreiecks.



Professionelle Vermögensplanung berücksichtigt: Mit steigender Sicherheit einer Vermögensanlage sinkt tendenziell die Rendite. Je liquider eine Anlage ist, umso höher sind die Nachteile bei der Rendite. Je wichtiger einem Anleger die Sicherheit ist, desto illiquider wird die Anlage. Als Vermögensberaterin versuche ich, diese drei Punkte unter einen Hut zu bringen.

  • Mit der Sicherheit ist in diesem Zusammenhang die Erhaltung des Vermögens gemeint. Sicherheit kann man zum Beispiel durch die Streuung des Vermögens (Diversifizierung) erreicht werden. Die Geldanlage wird dadurch gegen Schwankungen resistent.
  • Unter der Liquidität  einer Anlage versteht man, wie schnell ein in diese Anlage investierter Betrag wieder zu Bargeld oder Bankguthaben umgewandelt werden kann bzw. wie hoch aus der Umwandlung resultierende (Straf-)Kosten sind. Je schneller dieser Umwandlungszeitraum ist, umso liquider ist die Vermögensanlage. Professionelle Anlageberatung geht darauf ein.

  • Die Rentabilität beschreibt den Ertrag, der aus einer Investition in einer Anlage resultiert. Erträge können beispielsweise durch Dividenden-, Zinszahlungen, Wertsteigerungen (Kursveränderungen) oder sonstigen Ausschüttungen erzielt werden. Im Zuge einer Depotanalyse lassen sich diese Schwerpunkte gezielt setzen.
     

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